Кафедра немецкого языка




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Ein Leben in Paris



In Paris heiratete der Dichter Mathilde, eine junge Französin. Sie war ein einfaches Mädchen ohne besondere Bildung. So viele Liebschaften Heine vorher auch gehabt hatte - von jetzt an hing er treu und mit großer Liebe an seiner Frau. Heine lernte in Paris auch Karl Marx kennen.

Heinrich Heine liebte und genoß das Leben. Er war selbstbewußt und auch etwas eitel. Er war nie sehr reich. Er hatte aber durch seine Bücher und seinen Onkel in Hamburg immer genug Geld zum Leben.

Von schwerer Krankheit gezeichnet





Heine mit seiner Frau
Doch etwa von Heines 35. Lebensjahr an zeigte sich bei ihm eine schwere Krankheit, eine Rückenmarktuberkulose. Dadurch wurde sein Körper immer mehr gelähmt. Seine letzten Lebensjahre mußte er völlig bewegungsunfähig im Bett liegen, in seiner "Matratzengruft". Er war fast blind und litt oft große Schmerzen. Aber sein Geist war bis zu seinem Tod wach und lebendig.

Zwar hielt es Heine sein Leben lang für richtig, für Demokratie und Menschenrechte zu kämpfen. Aber am Ende seines Lebens zweifelte er häufig an einem Fortschritt in der Menschheit. Und sehen wir nicht heute, wie recht er hatte? Durch die große Freiheit, die die Menschen bis heute überall in der Welt gewonnen haben, werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Drogenmißbrauch und Anarchie nehmen immer mehr zu. Der Mensch kann eben nicht aus eigener Kraft sich und die Menschheit glücklich machen. Dazu braucht er Gott.

Rückkehr zu Gott


So kehrte auch Heine in seinen letzten Lebensjahren zu Gott zurück. Er sagte: "Ich bin aus dem Unglauben zu Gott zurückgekommen. Ich glaube jetzt an einen persönlichen Gott, der gütig, weise und gerecht ist. Ich weiß: wenn ich sterbe, haben meine Leiden ein Ende. Ich gehe dann zu Gott, der mir viel Freude schenken wird."

Am Ende seines Lebens ließ Heine sich viel aus der Bibel vorlesen und aus den Büchern eines frommen deutschen Theologen. Von Zeitungen wollte er nichts mehr wissen. Er starb im Frieden mit Gott. In Paris liegt er begraben.
Wortliste

die - Überzengung – убеждение

ablehnen – отклонить

besitzen – владеть, обладать

Er ließ sich taufen – его окрестили

fordern – требовать

übertreiben – утрировать

verspotten – высмеивать

sich kümmern – заботиться

geistlich – духовный

predigen - проповедовать

angreifen – брать, браться

drohen – угрожать

die Verhaftung – арест

der Rückenmakt – спинной мозг

der Körper – тело, корпус

lähmen – хромать

bewegungsunfähig – без движения

Zweifeln – сомневаться

Die Leiden - страдания

Heinrich Heine – Dichtern und Kämpfer

  1. Was wissen Sie über Heinrich Heine?

  2. Warum ist er heute im Auslande bekannter als in Deutschland?



Fragen und Aufgaben

I. Ein Romantiker am Bankschalter.

  1. Wann und wo wurde Heinrich Heine geboren?

  2. Was war sein Vater?

  3. Wo lernte Heinrich nach seiner Schulzeit?

  4. Wo studierte er die Rechtswissenschaft?

  5. Zu welchem Glauben trat er während des Studiums über? Wurde er getauft?

  6. Warum trat er zum christlichen Glauben über?

  7. Warum fand er als Christ in Deutschland beim Staat keine Anstellung?



II. Ein großer Dichter.

Ergänzen Sie.

  1. Heine war ein _____.

  2. Er schrieb sehr _____ Gedichte.

  3. Viele von ihnen wurden _____ und zu deutschen Volksliedern.

  4. Zum Beispiel: „Ich weiß nicht, was soll es bedenten...“



III. Ein Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit.

  1. Wofür kämpfte Heine?

  2. Was hatten die Fürsten, die reichen Fabrikanten, der Adel?

  3. Wen griff Heine scharf in seinen Schriften an?

  4. Was forgerte er für alle Menschen?

  5. Was verspottete Heine geistvoll und ironisch im Zusammenleben der Menschen?

  6. Warum griff Heine die Kirchen an?

  7. Wen kritisierte und verspottete er?



IV. Deutschland wird Heine zu eng.

  1. Warum wurde Heine das Leben in Deutschland zu eng?

  2. Warum übersiedelte er nach Paris?

  3. Wie war die Lage in Frankneich?

  4. Welches Gedicht zeigt, daß er Deutschland liebte?



V. Ein Leben in Paris.

  1. Blieb der Dichter ledig?

  2. Wen lernte er in Paris kennen?

  3. Woher bekam er Geld zum Leben?



VI. Ergänzen Sie.

  1. In Paris _____ der Dichter Mathilde, eine junge Französin.

  2. Sie war ein einfaches _____ ohne besondere Bildung.

  3. Er liebte seine Frau und blieb ihr _____.

  4. Heine liebte und genoß das _____.

  5. Er war nie sehr _____.

  6. Er hatte immer genug Geld zum Leben dank seinen _____ in Hamburg.



VII. Von schwerer Krankheit gezeichnet.

  1. Welche sehwere Krankheit ziegte sich bei Heine?

  2. Warum war sein Körper immer mehr gelähmt?

  3. Wie war er in seinen letzten Lebensjahren?

  4. Woran zweifelte er am Ende seines Lebens?

  5. Wie ist das Leben der Reichen und der Armen heute?

  6. Wo ist Heine begraben?



VIII. Zeittafel.

1797 Heinrich Heine (Geburtsname: Harry Heine) wird am 11. Desember in Düsseldorf geboren.

1803 Eintritt in die israelitische Privatschule Rintelsohns.

1804 Eintritt in die Normalschule des ehemaligen Franziskanerklosters.

1807 Eintritt in die Vorbereitungsklasse des Lyzeums.

1809 Eintritt in das Düsseldorfer Lyzeum.

1811 Im November erlebt Heine den Ritt Napoleons durch den Hofgarten.

1814 Abgang vom Lyzeum ohne Reifezeugnis.

1815 Zweimonatige Lehre im Frankfurter Bankhaus Rindskopf.

1816 Abreise nach Hamburg. Lehre im Bankhaus des Onkels Salomon Heine.

1817 Erste Gedichte in einer Hamburger Zeitschrift veröffentlicht.

1818 Salomon Heine richtet seinem Neffen ein Manufakturwarengeschäft ein.

1819 Schließung des Manufakturwarengeschäfts wegen drohenden Bankrotts. Rückreise nach Düsseldorf und Vorbereitung auf das von Salomon Heine finanzierte Studium. Immatrikulation an der Universität Bonn. Aufnahme des Studiums der Rechts – und Kameralwissenschaften.

1820 Bekanntschaft mit August Wilhelm Schlegel. Im Sommer Arbeit an der Tragödie Almansor. Im Oktober Immatrikulation an der Universität Göttingen. Im Dezember Verfahren vor dem Universitätsgericht wegen einer Duellforderung.

1821 Im Januar erhält Heine für ein halbes Jahr das „consilium abeundi“ von der Universität Göttingen. Er verlässt Göttingen. Im April Immatrikulation an der Universität Berlin. Heine hört Vorlesungen u.a. bei Bopp, Hegel, Savigny, Raumer und Wolf. Im August/September Reise nach Polen. Dezember: Heines Buch Gedichte erscheint in Berlin.

1822 Februar: Beginn des Abdrucks der Briefe aus Berlin. Im August tritt Heine dem „Verein für Kultur und Wissenschaft der Juden“ bei.

Oktober: Begegnung mit Hegel.

1823 Heines Buch Tragödien, nebst einem lzrischen Intermezzo erscheint in Berlin. Im Mai Abreise von Berlin, Aufenthalte in Lüneburg und Hamburg.

1824 Im Januar nimmt Heine sein Studium in Göttingen wieder auf. Im September/Oktober tritt er seine Wanderung durch den Harz an; Besuch bei Goethe in Weimar.

1825 Im Juni tritt Heine zum protestantischen Glauben über; Taufe in Heiligenstadt. 20. Juli: Promotion zum Dr. Iur. Übersiedlung nach Hamburg.

1826 Im Januar Beginn des Zeitschriftendrucks der Harzreise. Im Mai erscheint der erste Teil der Reisebilder bei Hoffmann und Campe in Hamburg, später noch drei weitere Teile.

1827 Von April bis August Englandreise. Im Oktober erscheint das Buch der Lieder bei Hoffmann und Campe.

Oktober/November: Reise nach München.

1828 In der ersten Hälfte des Jahres arbeitet Heine in München als Herausgeber bei den Neuen Allgemeinen politischen Annalen. Von August bis Anfang Dezember Italienreise. 2. Dezember: Tod seines Vaters, von dem Heine erst am 27. Dezember erfährt.

1830 Im Sommer verbringt Heine seine Ferien auf Helgoland, wo er die Nachrichten von der Juli-Revolution in Paris erhält.

1831 Heine entschließt sich im März, als freier Schriftsteller nach Paris zu gehen. Am 1. Mai verlässt er seine Korrespondententätigkeit auf.

1830-1832 Heine bekommt Kontakt zu den politisch verfolgten Saint-Simonisten in Paris. Ab Januar druckt die Augsburger Allgemeine Zeitung Heines Berichte aus Paris.

1833 Der Pariser Europe litteraire druckt literarhistorische Aufsätze Heines.

1834 In den Monaten März, November und Dezember druckt die Revue des Deux Mondes Heines Essays über deutsche Geistegeschichte. Im Oktober lernt Heine seine sprätere Frau „Mathilde“ kennen (bürgerlicher Name: Crecence Eugenie Mirat).

1835 Am 10. Dezember fasst der Bundestag seinen Beschluß gegen das Junge Deutschland (Heine, Gutzkow, Laube, Mundt, Wienbarg) mit der Folge eines Publikationsverbots. Am 11. Dezember werden alle unzensierten Schriften Heines in Preußen verboten.

1840 Im Februar beginnt die Augsburger Allgemeine Zeitung mit dem Abdruck einer neuen Folge von Korrespondenzartikeln Heines.

1841 Am 31. August heiratet Heine Mathilde. Im September kommt es wegen der Börne-Denkschrift zum Duell mit Salomon Strauß, dem Ehemann von Ludwig Börnes Lebensgefährtin Jeannette Wohl.

1843 Im Oktober/Dezember reist Heine zum ersten Mal nach mehr als zwölf Jahren nach Hamburg. Im Dezember lernt er in Paris Karl Marx kennen.

1844 Ab April werden Grenzhaftbefehle und Ausweiungsanträge gegen die Pariser Mitarbeiter der Deutsch-Französischen Jahrbücher und des Vormärts! Erlassen, in denen Heines Zeitgedichte und Deutschland. Ein Wintermärchen erschienen waren. Von Juli bis Oktober zweite Reise nach Hamburg, zusammen mit Mathilde. Im September stirbt Salomon Heine. Damit beginnt für Heine ein Kräftezehrender Erbschaftsstreit.

1848 Im Februar muss Heine wegen zunehmender Lähmungserscheinungen eine Heilanstalt aufsuchen. Er wird Zeuge der Februarrevolution in Paris. Im Mai körperlicher Zusammenbruch, den Heine im Nachwort zu Romanzero geschildert hat.

1851 Im Oktober erscheint Heines dritter großer Lyrikband: Romanzero.

1854 Ab Dezember Arbeit an den ersten Bänden der französischen Gesamtausgabe von Heines Werken.

1855 Ab Juni besucht die „Mouche“ (bürgerlicher Name: Elise Krinitz) den todkranken Heine.

1856 Heine stirbt am 17. Februar. 20 Februar: Beisetzung auf dem Friedhof Montmartre.
Ordnen Sie die Ereignisse chronologisch und suchen Sie aus der Zeittafel die dazu passenden Jahreszahlen heraus.

Jahr

Reihenfalge

Ereignis







Heines Buch Tragödien, nebst einem lzrischen Intermezzo erscheint in Berlin. Im Mai Abreise von Berlin, Aufenthalte in Lüneburg und Hamburg.







Bekanntschaft mit August Wilhelm Schlegel. Im Sommer Arbeit an der Tragödie Almansor. Im Oktober Immatrikulation an der Universität Göttingen. Im Dezember Verfahren vor dem Universitätsgericht wegen einer Duellforderung.







Eintritt in Vorbereitungsklasse des Lyzeums.

1797

1

Heinrich Heine (Geburtsname: Harry Heine) wird am 11. Dezember in Düsseldorf geboren.







Eintritt in das Düsseldorfer Lyzeum.







Ambreise nach Hamburg. Lehre im Bankhaus des Onkels Salomon Heine.







Im Juni tritt Heine zum protestantischen Glauben über; Taufe in Heiligenstadt. 20. Juli: Promotion zum Dr. iur. Übersiedlung nach Hamburg.







Im Januar nimmt Heine sein Studium in Göttingen wieder auf. Im September/Oktober tritt er seine Wanderung durch den Harz an; Besuch bei Goethe in Weimar.







Heine stribt am 17. Februar. 20. Februar: Beisetzung auf dem Friedhof Montmartre.







Am 10. Dezember fasst der Bundestag seinen Beschluß gegen das Junge Deutschland (Heine, Gutzkow, Laube, Mundt, Wienbarg) mit der Folge eines Publikationsverbots. Am 11. Dezember werden alle unzensierten Schriften Heines in Preußen verboten.







Im Oktober/Dezember reist Heine zum ersten Mal nach mehr als zwölf Jahren nach Hamburg. Im Dezember lernt er in Paris Karl Marx kennen.







Heine entschließt sich im März, als freier Schriftsteller nach Paris zu gehen. Am 1. Mai verlässt er seine Korrespondententätigkeit auf.







Im Februar muss Heine wegen zunehmender Lähmungserscheinungen eine Heilanstalt aufsuchen. Er wird Zeuge der Februarrevolution in Paris. Im Mai körperlicher Zusammenbruch, den Heine im Nachwort zu Romanzero geschildert hat.







Von April bis August Englandreise. Im Oktober erscheint das Buch der Lieder bei Hoffmann und Campe.







In der ersten Hälfte des Jahres arbeitet Heine in München als Herausgeber bei den Neuen Allgemeinen politischen Annalen. Von August bis Anfang Dezember Italienreise. 2. Dezember: Tod seines Vaters, von dem Heine erst am 27. Dezember erfährt.



IX. Welche Art von diesen drei Biographien gefällt Ihnen am besten? Warum?

Lesen Sie die erste Schaffensperiode und sagen Sie, welche Werke von H.Heine in disser Periode geschrieben wurden.
1. Heinrich, größter deutacher Dichter und satirischen Publizist des 19. Jh.,geb. 13.12.1797 Düsseldorf, gest. 17.02.1856 Paris. H. war der Sohn eines unbemittelten Taxtilkaufmanns und Wurde nach Besuch des Lyzeums in Düsseldorf kaufmännischer Lehrling. 1819 nahm er ein juristisches Studium in Bonn auf. H. bevorzugte iedoch die Literaturvorlesungen A.W. Schlegels. Er setzte seine Studien in Göttingen und 1821 in Berlin fort. Hier begann unter dem Eindruck der Vorlesungen Hegels sowie angeregt durch den Verkehr im Salon der R. Varnhagen und seine Bekanntschaft mit F. Fouque, A. Chamisso, E.T.A. Hoffmann, Chr Grabbe, K. Immermann seine eigentliche literarische Entwicklung. – 1. Schaffensderiode (1816/31). Die ersten Liebesgedichte waren bereits um 1816 entstanden. 1821 gesammelt als „Junge Leiden“, fanden sie mit dem „Lyrischen Intermezzo“ (1822/23), mit „Die Heimkehr“ (1823/24), „Aus der Harzreise“ (1824) und zwei Nordseezyklen (1825/26) Eingang in das „Buch der Lieder“ (1827); es begründete H.s beispiellose Popularität als Liederdichter. Altes neu formend, erreichte er eine fast volkommene Harmonie von Kunst – und Volkslied.

1826/31 entstanden die „Reisebilder“ (1.Buch: „Harzreise“, 1826; 2. Buch: „Nordernez“ und „Ideen. Das Buch Legrand“, 1826; 3. Buch: „Reise von München nach Genua“, 1828; „Die Bäder von Lucca“, 1829; „Die Stadt Lucca“, 1830; 4. Buch: „Englische Fragmente“, 1827; gedruckt 1831).

2. Schaffensperiode (im Exil 1831/46). Allein H., nunmehr die profilierteste Erscheinung der revolutionären Demokratie, konnte, wie G.Keller, den Anschluß der deutschen Literatur an die Spitzenleistungen der Weltliteratur der Zeit nach Goethes Tod herstellen. Eine Voraussetzung hierfür war die Flucht vor dem deutschen Kleinstaatdespotismus 1831 nach Paris, wo H. Als Korrespondent der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“ wirkte. Seit 1833 arbeitete er an der französischen Presse mit. Ohne sich mit ihnen zu identifizieren, sympathisierte er mit den Ideen der Anhänger Saint-Simons und trat u.a. in Verbindung mit L.Börne, P.-J. De Beranger, G.Sand und H. De Balzac. 1835 wurden seine Schriften vom Deutschen Bundestag verboten. 1841 heiratete H. Crescentia Eugenie Mirat (Mathilde).

3. Schaffensperiode (im Exil 1846/56). Seit 1845 hatte sich der Gesundheitszustand H.s zunehmend verschlechtert. Von 1848 bis zu seinem Tode war er an die „Matratzengruft“ gefesselt. Im letzten Jahrzehnt spiegelt daher das dichterische Schaffen seinen tragischen, heldenhaften Kampf. Stimmungen, da ihn Verzweiflung oder Wehmut („Lamentationen“) überkommt, wechseln jäh mit solchen, die seine große Charakterstärke bezeugen („Enfant perdu“). Glänzende Satiren und feinsinnig-liebevolle lyrische Passagen im „Romanzero“ (1851) und in „Gedichte“ (1853 und 1854) erweisen seinen ungebrochenen Geist, sein Mitleid mit den sozial Unterdrückten trotz des eigenen Gebrechens.

Heinrich-Heine-Preis: ein 1956 von der Regierung der DDR gestifteter Literaturpreis, der vom Minister für Kultur verliehen wird. Zu den Preisträgern gehören W.Victor (1957), M.Zimmering, B.Kaiser (1958) u.a.

X.Lesen Sie das Gedicht „Loreley“ und lernen Sie es auswendig.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,

Daß ich so traurig bin;

Ein Märchen aus alten Zeiten,

Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,

Und ruhig fließt der Rhein;

Der Gipfel des Berges funkelt

Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet

Dort oben wunderbar,

Ihr goldnes Geschmeide blitzet,

Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,

Und singt ein Lied dabei;

Das hat eine wundersame,

Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe

Ergreift es mit wildem Weh;

Er schaut nicht die Felsenriffe,

Er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen

Am Ende Schiffer und Kahn;

Und das hat mit ihrem Singen

Die Loreley getan.

XI. Gedichte.
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